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Langenbruck (rsb): Ein ausführlicher Tätigkeitsbericht des 1. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Langenbruck Jürgen Wolkenstein sowie der Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden Georg Steindamm standen am Beginn der diesjährigen Hauptversammlung, zu der knapp 80 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden der Einladung Folge leisteten. Ein besonderer Gruß galt dem 1. Bürgermeister Michael Franken, dem Patenverein Geisenfeld-Winden sowie den Vertretern der Kreisbrandinspektion KBI Willi Kellerer und KBM Klaus Reiter und den Vertretern der Nachbarwehren Reichertshofen, Hög und Winden. Zum Personalstand sagte Kommandant Wolkenstein, dass der FFW Langenbruck derzeit 43 aktive Feuerwehrdienstleistende, darunter drei Frauen und sechs Jugendliche angehören. Zugenommen habe 2011 die Zahl der Einsätze bis heute 85, während sie im Vorjahrmit Stand vom 31.12. 82 betrug. Diese gliedern sich in 40 technische Hilfeleistungen (THL), 16 Brandeinsätzen, 25 Sicherheitswachen, 3 sonstige Einsätze und eine Fehlalarmierung. Dabei wurden von 814 eingesetzten Feuerwehrdienstleistenden (Aktiven) 1065 Einsatzstunden geleistet. Zu den THL sagte Wolkenstein, dass diese auf die steigende Zahl von Unfällen zurückzuführen sei wobei 12 Personen gerettet aber eine Person leider nur noch tot geborgen werden konnte. Im Rahmen der Aus- und Fortbildung unterzogen sich 21 Aktive mit Erfolg an der Leistungsprüfung THL (Technische-Hilfeleistung). Außerdem nahmen einige FDL an regionalen und überregionalen Lehrgängen (Maschinist für Löschfahrzeuge; Gruppenführer; Gerätewart) teil. Lob sprach der Kommandant seiner Mannschaft für ihren Übungsfleiß aus. Als sehr gut bewährt habe sich die Großübung mit den Feuerwehren Reichertshofen, Winden und Hög im Rahmen der Brandschutzwoche. Ein ganz besonderer Dank galt den Gerätewarten Martin Kopp, Markus Malich und Christian Weilemann sowie seinem Stellvertreter Martin Weber für ihr Engagement beim Umbau des Mehrzweckanhängers. Lob gab es auch für „Webmaster“ Tobias Fuchs für seine Präsentation der FFW Langenbruck im Internet.
Zum Abschluss seiner Ausführungen wurden Michael Elfinger zum Feuerwehrmann, Tobias Fuchs und Maxi Kollmann zum Oberfeuerwehrmann und Christian Weilemann zum Löschmeister ernannt.
Aufschluss über das Vereinswesen gab ein kurzer Rechenschaftsbericht von 1. Vorsitzenden Georg Steindamm indem er an eine Reihe von Aktivitäten und Veranstaltungen im gesellschaftlichen Bereich erinnerte. Bei der Bevölkerung sehr gut angekommen sei der „Tag der offenen Tür“. Sein besonderer Dank galt den Spendern und Unterstützern der Langenbrucker Wehr. Im Rahmen der Ehrungen wurden Matthias Gruner für 10jährige, Bernhard Bachhuber und Alfred Osterhuber für 20jährige, Konrad Steidle für 25jährige und Georg Steindamm, für 40jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet, der zudem für seine besonderen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt wurde.
Beifall gab es für den positiven Kassenbericht von Roland Dichtl, dem die Revisoren eine saubere und einwandfreie Kassenführung bestätigten und den Versammlungsteilnehmern seine Entlastung vorschlug.
Voll des Lobes über die FFW Langenbruck war Bürgermeister Michael Franken. Er sei sehr gerne gekommen, zumal es sich heute mit der feierlichen Segnung und der Übergabe des neuen Mehrzweckfahrzeugs um ein besonderes Ereignis handle. In diesem Zusammenhang sprach er seinem Gemeinderat seinen besonderen Dank aus, der trotz der knappen Haushaltsmittel der Beschaffung, die im Gemeindehaushalt mit rund 85.000 Euro zu Buche schlage, zugestimmt habe. Mit der Beschaffung des neuen MZF als Ersatz für das aus dem Verkehr gezogene TSF sei die Langenbrucker Wehr wieder bestens ausgerüstet voll einsatzfähig. Den Aktiven wünschte er möglichst wenig Einsätze, zumal mit jedem Einsatz das Schicksal von Menschen verbunden sei, vor allem jedoch, dass alle wieder gesund von ihrem Einsatz zurückkommen werden.
Kreisbrandinspektor Willi Kellerer nutzte seinen Besuch, um die Feuerwehren auch auf gesellschaftlicher Basis besser kennen zu lernen. Der Langenbrucker Wehr galt sein Lob für die sehr gute Jugendarbeit. Die Beschaffung des neuen MZF rechtfertigte er mit mehr Sicherheit für die Bürger. Keinesfalls sei es ein kostspieliges Spielzeug eine Feuerwehr. Die bestmögliche Ausstattung einer Feuerwehr sei Pflichtaufgabe jeder Gemeinde.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Langenbruck stand die feierliche Segnung und Inbetriebnahme des neuen Mehrzweckfahrzeugs.
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